Geplant war ein bekannter Rundkurs von 7 km, als ich allerdings auf eine Kreuzung zulief, kam mir der Gedanke, wie es wohl wäre gar nicht links weiter zu laufen, sondern nach rechts abzubiegen. In meinem Kopf habe ich dann einen halben Kilometer lang Vor- und Nachteile abgewägt, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Weil ich sonst gegen einen Baum gerannt wäre, musste ich mich aber leider entscheiden und habe mit einem alten Kinderreim abgezählt.
Und ich muss sagen, diese Strecke war so schön. Weil ich ja aber nicht den gleichen Weg zurücklaufen wollte, wie ich gekommen war, bin ich noch weiter gelaufen.
Und schnell war klar, dass es ein "Fehler" war.
Langsam aber sicher brauchte ich für jeden Kilometer etwas länger, bis ich beim 10. km einen Pace hatte, der für mich "unterirdisch" ist. Mir fiel es auch schon teilweise schwer, die Füße vernünftig hochzuheben und Schwung in der Bewegung zu haben. Da war mir klar, dass ich nur noch nach Hause wollte.
Kurz bevor ich zuhause war, treffe ich noch einen Bekannten, der mir zuruft, dass ich schneller laufen soll, aber ich weiß, dass da nichts mehr geht.
Kaum setze ich einen Fuß auf unserem Hof, ertönt die Ansage, dass ich 12 km geschafft habe und ich drücke den Beendenknopf.
Und mit Freude kann ich verkünden, dass ich mehr als 12,17 km gelaufen bin, weil Endomondo nicht von Anfang an GPS hatte. Somit kann ich auch die Geschwindigkeit nach oben korrigieren. Also sogar 12,67 km bei 1:33:53. Das ist die weiteste Strecke, die ich je gelaufen bin.
DIE WEITESTE STRECKE! WOW! Ich habe gedacht, dass ich etwas mehr Zeit brauchen werde, um wieder einen neuen Rekord aufzustellen, aber so war es nicht!
Naja, wenigstens kann ich mir jetzt sicher sein, dass es vorerst die Obergrenze meiner Leistung ist.
Heißt aber nicht, dass es so bleibt. Ich muss nur noch ein wenig weiter trainieren. Und bis dahin:
Und so renne ich nach rechts weiter. Und wie ich renne, bemerke ich, dass ich ja gerade die Strecke laufe, die ich mir für einen besonders schönen Tag aufgehoben habe -nur halt andersherum.
- Ene mene miste
- es rappelt in der Kiste
- ene mene mek
- und du bist weg
Und ich muss sagen, diese Strecke war so schön. Weil ich ja aber nicht den gleichen Weg zurücklaufen wollte, wie ich gekommen war, bin ich noch weiter gelaufen.
Und schnell war klar, dass es ein "Fehler" war.
Renne mit deinen Beinen so weit du kannst. Und wenn sie nicht mehr können, dann laufe mit deinem Herzen.Oder in meinem Fall mit dem Dickkopf.
Langsam aber sicher brauchte ich für jeden Kilometer etwas länger, bis ich beim 10. km einen Pace hatte, der für mich "unterirdisch" ist. Mir fiel es auch schon teilweise schwer, die Füße vernünftig hochzuheben und Schwung in der Bewegung zu haben. Da war mir klar, dass ich nur noch nach Hause wollte.
When I stop running how am I supposed to get home?Das ist der Satz, den ich mir immer und immer wieder durch den Kopf gehen lasse, wenn ich keine Lust mehr habe zu laufen. Letzte Woche lief dieser Satz Dauerschleife. Über 3 km. Mal lauter, mal etwas leiser.
Wenn ich aufhöre zu laufen, wie komme ich dann nach Hause?
Kurz bevor ich zuhause war, treffe ich noch einen Bekannten, der mir zuruft, dass ich schneller laufen soll, aber ich weiß, dass da nichts mehr geht.
Kaum setze ich einen Fuß auf unserem Hof, ertönt die Ansage, dass ich 12 km geschafft habe und ich drücke den Beendenknopf.
Und mit Freude kann ich verkünden, dass ich mehr als 12,17 km gelaufen bin, weil Endomondo nicht von Anfang an GPS hatte. Somit kann ich auch die Geschwindigkeit nach oben korrigieren. Also sogar 12,67 km bei 1:33:53. Das ist die weiteste Strecke, die ich je gelaufen bin.
DIE WEITESTE STRECKE! WOW! Ich habe gedacht, dass ich etwas mehr Zeit brauchen werde, um wieder einen neuen Rekord aufzustellen, aber so war es nicht!
Naja, wenigstens kann ich mir jetzt sicher sein, dass es vorerst die Obergrenze meiner Leistung ist.
Heißt aber nicht, dass es so bleibt. Ich muss nur noch ein wenig weiter trainieren. Und bis dahin:
12,67 km, es gilt, dich zu schlagen!